Das eigene Ende beschleunigen

Frankfurter Rundschau: Befürworter bewerten den freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken als humanen Weg, das Leben zu beenden. Für den behandelnden Arzt kann es einen Konflikt bedeuten.

„Im Jahr 2015 baten der Philosoph Alfred Simon, Leiter der Akademie für Ethik in der Medizin und Vorsitzender des Klinischen Ethikkomitees an der Universitätsmedizin Göttingen, und seine Mitarbeiterin Nina Luisa Hoekstra bundesweit mehr als 700 Palliativ- und Hausärzte, den freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit rechtlich einzuordnen und ethisch zu bewerten. 255 der angeschriebenen Medizinerinnen und Mediziner gaben Auskunft. Große Übereinstimmung herrschte darin, die Begleitung dabei nicht als Hilfe zur Selbsttötung, sondern als Teil der ärztlichen Sterbebegleitung einzuschätzen.“

Quelle: Frankfurter Rundschau

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